3D-measurements direct from the patient: orthodontics department, ZZMK "Carolinum", University Frankfurt http://twitter.com/noXrayCeph

Kurs: Craniometrie/Kephalometrie noXrayCeph Universität Frankfurt

Kurs Oktober 2007

Vermessen des Patienten im Magnetfeld ersetzt das Fernröntgenseitenbild  

noXrayCeph - Zertifizierung

19.10.2011    18:00-19:30 Magnettechnik als Röntgenersatz Prof.Kopp/Dr. Brandt

05.11.2011    9:30-16:00  Universität Leipzig  Brandt/Kopp

18.11.2011    10:00-16:30 Kurs Universität Frankfurt Brandt/Koppp

25.11.2011    10:00-16:30 noXrayCeph Zürich Brandt

Download zum ZertifizierungskursAnmeldung per Fax

noXrayCeph Kurs:  Die Kephalometrie am Patienten auf Magnetbasis

Kursinhalt:

Ertasten der anatomischen Punkte am Patienten und reproduzierbares Auffinden. Die überlagerten erzeugten Bilder und Analysen werden zeitgleich am Computermonitor angezeigt und kontrolliert. Damit wird der Übungserfolg pro Patient objektiv dokumentiert.

Themen des Kurses:

Kieferorthopädie: Die direkte Kephalometrie kann erstmals am Patienten wiederholt werden und folgt damit der Neuen Röntgenverordnung von 2002: reproduzierbar, indiziert, unschädlich (siehe auch §23 rechtfertigende Indikation)

Die Kephalometrie am Patienten ist um den Faktor 8 genauer als die Kephalometrie am Röntgenbild, u.a. weil nicht in einer anatomischen Struktur gemessen werden kann.

- Anatomische und klinische Grundlagen der noXrayCeph-Kieferorthopädie 
- Interpretation der verschiedenen Analysen nach Prof. Kopp, Universität Frankfurt

- Präzision im Registrieren der Hartgewebestrukturen und erstmals der Bißlage rechts/links
- Interpretation der Kieferbewegunsmessung: Prolaps, Knacken, Limitationen 
- Interpretation der Frontalanalyse nach Brandt
- Registrierung am Patienten/Probanden
- Therapeutische Fragestellungen und 3-D-Darstellung des Unterkiefers mit noXrayCeph

- Download: Klassifikationen nach Brandt-Gunkel zu den Verzeichnungen von FRS-Geräten in Relation zur 1:1 Relation noXrayCeph

per Fax: Faxnummer: +49 611 8120005

 Kursgebühr: Wiesbaden, Zürich, Frankfurt  315 € inkl.

Fortbildungspunkte:
8 CME-Punkte
Im Rahmen der Fortbildung ertasten die Untersucher (Kieferorthopäden/innen/Zahnärte/In und ihre Mitarbeiter/innen) die relevanten anatomischen Punkte für den Scan mit noXrayCeph®. Sie lernen die vielfältigen Vorteile für die Patienten und Behandler kennen. Schritt für Schritt wird der Kursteilnehmer an die reproduzierbae direkte Messung - Kephalometrie - am Patienten herangeführt. Der Scan ist der 2-D-Messung am Röntgenbild ähnlich (Kephalometrie), nur sind die systematischen Fehler (z.B. Verzerrungen, gemittelter Unterkiefer, Unsicherheit der Punktewahl, 2-D etc.) eliminiert.  Die Teilnehmer erhalten 8 CME-Fortbildungspunkte und das noXrayCeph®-Zertifikat. Dieses Zertifikat berechtigt Kieferorthopäden, Assistenten, Zahnärzte und Praxen, das noXrayCeph®-System in ihrer Praxis anzuwenden.

Anmeldung für Teilnehmer: Ansprechpartnerin Frau Petra Klug, Praxis Kieferorthopädie Dr. Brandt Kieferorthopädie. Per E-Mail: info@noxrayceph.com

Die jüngste Arbeit kommt von Engst, Frye und Fritz, Universität Aachen vom 23.9.2011, publiziert als Vortrag auf der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie in Dresden erklärt die Bedeutung von noXrayCeph als Beitrag zur systematischen Strahlenreduktion:

 Das NoXrayCeph®-Verfahren. Eine Alternative zur kephalometrischen Fernröntgenseitenbildanalyse

Beschreibung:

Bei der kieferorthopädischen Therapie dient die kephalometrische Analyse zur Planung und Kon- trolle des Behandlungsverlaufes.

Ziel dieser Studie war der Vergleich des Fernröntgenseitenbildes mit einem alternativen Gerät, das ohne Röntgenstrahlen auskommt (NoXrayCeph®). Bei diesem Verfahren wird mittels Magnetinduktion eine kephalometrische Analyse direkt am Patienten durchgeführt.

Von 10 Präparaten (Leichenschädeln) wurden sowohl Fernröntgenseitenbilder erstellt als auch eine Vermessung mit dem NoXrayCeph® durchgeführt. 42 extraorale und 13 intraorale Mess- punkte wurden mit einem Messstift registriert. Das NoXrayCeph®-System berechnet aus den aufgezeichneten Daten die Analogwerte zur Fernröntgenseitenbildanalyse. Im Schädelinneren liegende Punkte werden näherungsweise berechnet. Die während der Vermessung festgelegte Unterkieferposition wurde durch einen Silikonbissschlüssel reproduzierbar festgelegt.

Es wurde eine hohe Reproduzierbarkeit der NoXrayCeph®-Werte festgestellt. Generell gilt, dass NoXrayCeph®-Werte nicht identisch mit den FRS-Werten sind, allerdings lassen sich überein- stimmende Tendenzen erkennen. Ursache dafür könnte die beim FRS bekannte Verzerrung, ins- besondere der zentralstrahlfernen Punkte sein, was sich vor allem an den signifikant kleineren SNA- und SNB-Werten bei der NoXrayCeph®-Analyse im Vergleich zu den FRS-Werten zeigte. Die NoXrayCeph®-Analyse eignet sich zur eigenständigen Anfangs-, Zwischen- und Enddiag- nostik, eine Kombination beider Verfahren innerhalb einer kieferorthopädischen Behandlung ist jedoch nicht sinnvoll, da ein unmittelbarer Vergleich mit FRS-Werten nicht möglich ist.

Das NoXrayCeph®-Verfahren stellt eine Alternative zum Fernröntgenseitenbild dar. So könnte in Zukunft die Strahlenexpositon während der kieferorthopädischen Therapie reduziert werden.