3D-measurements direct from the patient: orthodontics department, ZZMK "Carolinum", University Frankfurt http://twitter.com/noXrayCeph
Durch noXrayCeph sind erstmals präzise 1:1 Relationes messbar. Kephalometrie erhält auch für die Verlaufskontrollen ein neue Bedeutung. Die Praxis mit über 1000 eingereichten Messung erhält den Status Goldarzt (-praxis).
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Die Vermessung der Schädel- und Kieferanatomie war bisher nur durch das Zeichnen auf Röntgenaufnahmen möglich. Die meisten Patienten in der Kieferorthopädie sind Kinder und Jugendliche. Der wachsende Organismus reagiert möglicherweise empfindlich. noXrayCeph® erfasst die Schädel- und Kieferstrukturen direkt craniometrisch am Patienten im Magnetfeld.
Die dreidimensionale Messtechnik von noXrayCeph® hat folgende Vorteile:
Die Reproduzierbarkeit der Messung ist mit noXrayCeph erstmals bestimmbar.
Unterschiede in den Auswertungen sind durch systematische Fehler der herkömmlichen Röntgendiagnostik zu erklären. Der Fehler einer 3-D-noXrayCeph®-Analyse liegt bei unter 1%. Unter der Voraussetzung, dass der zu messende Punkt gesehen und mit dem Messstift gefühlt wird, ist die Messgenauigkeit 8-fach höher als auf dem 2-D-Papierausdruck bzw. der Röntgenfolie.
In einer aktuellen Studie zur statistischen Genauigkeit des Magnetverfahrens, die in den Kieferorthopädischen Nachrichten und der KFO-Zeitung veröffentlicht wurde, hat sich gezeigt, dass noXrayCeph® für die Kephalometrie in der Routinediagnostik geeignet ist (Brandt T, Buck I, Gunkel C: Kephalometrie auf Magnetbasis (2008) Kieferorthopädie Nachrichten Vol.9: 10-12 und Brandt T: Kephalometrie auf Magnetbasis (2008) KFO-Zeitung Vol 8: S12-15). Mit noXrayCeph sind Genauigkeitsmessungen am Patienten erstmal wiederholbar .
Die jüngste Arbeit kommt von Engst, Frye und Fritz, Universität Aachen vom 23.9.2011, publiziert als Vortrag auf der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie in Dresden:
Das NoXrayCeph®-Verfahren. Eine Alternative zur kephalometrischen Fernröntgenseitenbildanalyse
Beschreibung:
Bei der kieferorthopädischen Therapie dient die kephalometrische Analyse zur Planung und Kon- trolle des Behandlungsverlaufes.
Ziel dieser Studie war der Vergleich des Fernröntgenseitenbildes mit einem alternativen Gerät, das ohne Röntgenstrahlen auskommt (NoXrayCeph®). Bei diesem Verfahren wird mittels Magnetinduktion eine kephalometrische Analyse direkt am Patienten durchgeführt.
Von 10 Präparaten (Leichenschädeln) wurden sowohl Fernröntgenseitenbilder erstellt als auch eine Vermessung mit dem NoXrayCeph® durchgeführt. 42 extraorale und 13 intraorale Mess- punkte wurden mit einem Messstift registriert. Das NoXrayCeph®-System berechnet aus den aufgezeichneten Daten die Analogwerte zur Fernröntgenseitenbildanalyse. Im Schädelinneren liegende Punkte werden näherungsweise berechnet. Die während der Vermessung festgelegte Unterkieferposition wurde durch einen Silikonbissschlüssel reproduzierbar festgelegt.
Es wurde eine hohe Reproduzierbarkeit der NoXrayCeph®-Werte festgestellt. Generell gilt, dass NoXrayCeph®-Werte nicht identisch mit den FRS-Werten sind, allerdings lassen sich überein- stimmende Tendenzen erkennen. Ursache dafür könnte die beim FRS bekannte Verzerrung, ins- besondere der zentralstrahlfernen Punkte sein, was sich vor allem an den signifikant kleineren SNA- und SNB-Werten bei der NoXrayCeph®-Analyse im Vergleich zu den FRS-Werten zeigte. Die NoXrayCeph®-Analyse eignet sich zur eigenständigen Anfangs-, Zwischen- und Enddiag- nostik, eine Kombination beider Verfahren innerhalb einer kieferorthopädischen Behandlung ist jedoch nicht sinnvoll, da ein unmittelbarer Vergleich mit FRS-Werten nicht möglich ist.
Das NoXrayCeph®-Verfahren stellt eine Alternative zum Fernröntgenseitenbild dar. So könnte in Zukunft die Strahlenexpositon während der kieferorthopädischen Therapie reduziert werden.